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Berichte Kanurennsport

Schülerregatta Mannheim und Regatta Karlsruhe als Saisonabschluss

An den vergangenen beiden Wochenenden fand mit der Schülerregatta in Mannheim und den offenen baden-württembergischen Meisterschaften in Karlsruhe der Saisonabschluss einer langen und erfolgreichen Saison statt. Für einige unserer jungen Sportler waren es die ersten Wettkämpfe, die sie absolviert haben. Während in Karlsruhe das Wetter außer leichtem Nieselregen gut war, mussten die Sportler in Mannheim gegen starken Wind und die damit verbundenen Wellen kämpfen.

Unsere Jüngsten machten den Anfang. Nach einem spannenden Rennen gelang den 9-jährigen Mädchen in Mannheim ein Doppelsieg, Hanna Tietz hatte gegenüber Kennedy Fox ganz knapp die Nase vorne. Zusammen im Zweier waren sie dann unschlagbar. Auch Hannes Förster belegte den ersten Platz in seinem Rennen. Lucas Hornung Salazar schlug sich in seinem ersten Rennen sehr gut und erreichte ebenfalls das Ziel.

Bei den B-Schülern gewannen Morgan Fox und Jonas Jacob jeweils ihre Rennen und durften sich die Goldmedaillen umhängen lassen. Nico Becker gewann in der Altersklasse der 11-jährigen nach einem spannenden Rennen Silber. Zusammen mit Jonas Jacob führten sie das Rennen im Zweier bis zum Ende an und belohnten sich auch hier mit der Goldmedaille. Das Highlight in diesen Altersklassen wartete am Ende der Regatta mit den Mixed-Rennen. Auch hier hatten Morgan Fox und Nico Becker im Zweier und unterstützt mit Jonas Jacob und Kennedy Fox im Vierer die Nase vorne. Kennedy Fox und Jonas Jacob erreichten zudem als jüngstes Boot in ihrem Lauf die Silbermedaille.

In der Altersklasse der A-Schüler ging es darum, sich gegen starke Konkurrenz zu behaupten und in den Einerklassen für den Endlauf zu qualifizieren. Dies gelang mit Sophia Becker und Julius Kröner gleich zwei Sportlern. Dort erreichte Julius Kröner auf der 500m Kurzstrecke und auf der 100m Sprintstrecke den 7. Platz. Sophia zog mit einem 8. Platz über die 500m nach. Julius erreichte zusammen mit Anton Ininger den 3. Platz.

Bei der Regatta Karlsruhe musste neben den Rennen auf dem Wasser auch ein Kanumehrkampf absolviert werden. Bei unseren Jüngsten bestand der Kanumehrkampf aus einem 1000m Lauf sowie einem 300m Rennen. Hier belegte Kennedy Fox den 2. Platz in der Altersklasse der 9-jährigen. Die B-Schüler mussten ihre Fähigkeiten in einem 1500m Rennen und einem 1500m Lauf, sowie einem Medizinballweitwurf unter Beweis stellen. Hier standen Morgan Fox, die alle 3 Disziplinen für sich entscheiden konnte, und Jonas Jacob in der Altersklasse 12, sowie Nico Becker in der Altersklasse 11 ganz oben. In der Altersklasse der A-Schüler kam noch ein 100m Sprint zu den Mehrkampfübungen hinzu. In der Endabrechnung belegten Collin Schwarz und Sophia Becker den 3. Rang.

Auch auf dem Wasser sorgten unsere Sportler für großartige Erfolge. Den Anfang machten Clara Helb, die ihre Regattapremiere feierte, Kennedy Fox und Hanna Tietz, die im Vierer von einer Kollegin aus Koblenz unterstützt wurden. Sie gewannen das Rennen im Kajakvierer. Clara und Hanna ließen zudem noch eine Goldmedaille im Zweier folgen, während sich Kennedy über Bronze mit der Kollegin aus Koblenz freuen konnte. Die Jungs in der Altersklasse der C-Schüler standen dem in nichts nach. Der Vierer mit Lennard Horn, Johannes Helb, der wie seine Schwester Clara seine erste Regatta absolvierte, Hannes Förster und Lucas Hornung Salazar fuhr auf einen beachtlichen 2. Platz.

In der B-Schülerklasse ging es genauso erfolgreich weiter. Jonas Jacob und Leonard Andres waren im Zweier genauso unschlagbar wie die zwei unterstützt von Nico Becker und Hannes Förster im Kajakvierer. Nico Becker ließ zudem eine Silbermedaille mit Johannes Helb im Kajakzweier folgen, obwohl der Schlagmann ohne Stemmbrett unterwegs war, da dieses bereits vor dem Start herausgefallen war und sie somit ein großes Handicap auf der Strecke ausgleichen mussten. Auch die Mädchen fuhren mit zwei Bronzemedaillen im Zweier mit Luise Andres und Morgan Fox und im Vierer unterstützt von Kennedy Fox und Hanna Tietz erfreuliche Ergebnisse ein.

In der Altersklasse der Schüler A fuhr der Vierer der Jungs mit Collin Schwarz und Anton Ininger mit zwei Kollegen aus Koblenz auf einen respektablen 3. Platz.

Unser ältester Sportler, Emil Flohr, der für den WSV Mannheim Sandhofen an den Start geht und seit Beginn des neuen Schuljahres in Mannheim ein Internat besucht, konnte beim letzten Wettkampf der Saison nochmal auf Platz 2 über die 200m Sprintdistanz sowie auf Platz 3 über die 500m Distanz fahren.

Nachdem die Boote final am Gelterswoog abgeladen wurden, ist die Saison nun endgültig beendet und der Start ins Wintertraining steht kurz bevor. Die Bedingungen für die größeren Sportlerinnen und Sportler hierfür sind nach wie vor sehr schlecht. Der niedrige Wasserstand und die extrem kurze Strecke bringt der Trainingsgruppe einen extrem großen Nachteil gegenüber den Vereinen, die ausreichend Wasser zur Verfügung haben und somit lange Strecken geradeaus fahren können. Auch die Paddeltechnik leidet stark, weil die Sportlerinnen und Sportler extrem große, nicht übliche Wasserwiederstände überwinden müssen und sich daher Fehler einschleichen. Die Trainingsgruppe wird daher häufig am Wochenende auch in Mannheim trainieren, was die Situation nicht ausgleicht, aber bestmöglich verbessern soll. Wir appellieren an die Behörden, dringend etwas zu unternehmen, denn ansonsten wird es in den kommenden Jahren leider weniger Erfolge von Seiten der Paddlergilde zu verzeichnen geben und damit sicherlich auch weniger Kinder, die überhaupt noch den Sport ausüben wollen, wenn die Aussichten so frustrierend sind.

Ergebnisse im Überblick

1. Plätze

Mannheim

Jonas Jacob K1 männl. AK 12 500m

Hanna Tietz K1 weibl. AK 9 300m

Hannes Förster K1 300m

Jonas Jacob, Nico Becker K2 männl. Schüler B 500m

Morgan Fox K1 weibl. AK 12 500m

Kennedy Fox, Hanna Tietz K2 weibl. Schüler C 500m

Morgan Fox, Kennedy Fox, Jonas Jacob, Nico Becker K4 mixed Schüler B 500m

Morgan Fox, Nico Becker K2 mixed Schüler B 500m

Karlsruhe

Kennedy Fox, Hanna Tietz, Clara Helb, Carolin Kaske (Koblenz) K4 weibl. Schüler C 500m

Jonas Jacob, Leonard Andres K2 männl. Schüler B 500m

Jonas Jacob, Nico Becker, Leonard Andres, Hannes Förster K4 männl. Schüler B 500m

Clara Helb, Hanna Tietz K2 weibl. Schüler C 500m

Morgan Fox KMK weibl. AK 12

Jonas Jacob KMK männl. AK 12

Nico Becker KMK männl. AK 11

2. Plätze

Mannheim

Nico Becker K1 männl. AK 11 500m

Kennedy Fox K1 weibl. AK 9 300m

Kennedy Fox, Jonas Jacob K2 mixed Schüler B 500m

Karlsruhe

Nico Becker, Johannes Helb K2 männl. Schüler B 500m

Kennedy Fox K1 weibl. AK 9 300m

Hanna Tietz K1 weibl. AK 9 300m

Lennard Horn K1 männl. AK 9 300m

Johannes Helb, Hannes Förster, Lennard Horn, Lucas Hornung Salazar K4 männl. Schüler C 500m

Emil Flohr K1 männl. Jugend 200m

Kennedy Fox KMK weibl. AK 9

3. Plätze

Mannheim

Anton Ininger, Julius Kröner K2 männl. Schüler A 500m

Karlsruhe

Morgan Fox, Luise Andres, Kennedy Fox, Hanna Tietz K4 weibl. Schüler B 500m

Anton Ininger, Collin Schwarz, Leo Migliori, Johan Kuss (beide Koblenz) K4 männl. Schüler A 500m

Luise Andres, Morgan Fox K2 weibl. Schüler B 500m

Kennedy Fox, Carolin Kaske (Koblenz) K2 weibl. Schüler C 500m

Emil Flohr K1 männl. Jugend 500m

Sophia Becker KMK weibl. AK 13

Collin Schwarz KMK männl. AK 13

4. Plätze

Mannheim

Leonie Jacob, Sophia Becker K2 weibl. Schüler A 500m

Sophia Becker, Marie Krol, Jonas Jacob, Anton Ininger K4 mixed Schüler A 500m

Sophia Becker, Collin Schwarz K2 mixed Schüler A 500m

Leonie Jacob, Julius Kröner K2 mixed Schüler A 500m

Karlsruhe

Hannes Förster, Lucas Hornung Salazar K2 männl. Schüler C 500m

Johannes Helb K1 männl. AK 9 500m

Sophia Becker, Morgan Fox, Leonie Jacob, Marie Krol K4 weibl. Schüler A 500m

Hanna Tietz KMK weibl. AK 9

Lucas Hornung Salazar KMK männl. AK 8

5. Plätze

Mannheim

Hannes Förster, Lucas Hornung Salazar K2 männl. Schüler C 500m

Karlsruhe

Clara Helb K1 weibl. AK 9 300m

Hannes Förster K1 männl. AK 9 300m

Lucas Hornung Salazar K1 männl. AK 8 300m

6. Plätze

Karlsruhe

Emil Flohr, Daniel Helfert (Mannheim) K2 männl. Jugend 500m

7. Plätze

Mannheim

Lucas Hornung Salazar K1 AK 8 300m

Hannes Horn K1 300m

Julius Kröner K1 männl. Schüler A 500m & 100m

8. Plätze

Mannheim

Sophia Becker K1 weibl. Schüler A 500m

Karlsruhe

Lennard Horn KMK männl. AK 9

9. Plätze

Karlsruhe

Leonie Jacob KMK weibl. AK 13

Leonard Andres KMK männl. AK 11

10. Plätze

Karlsruhe

Luise Andres KMK weibl. AK 10

11. Plätze

Karlsruhe

Clara Helb KMK weibl. AK 9

Hannes Förster KMK männl. AK 9

12. Platz

Karlsruhe

Marie Krol KMK weibl. AK 13

13. Platz

Karlsruhe

Johannes Helb KMK männl. AK 9

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Berichte Kanurennsport

Deutsche Meisterschaften Brandenburg an der Havel

Vergangene Woche fanden die 101. Deutschen Meisterschaften im Kanurennsport in Brandenburg auf dem Beetzsee statt. Diese stellen für die älteren Sportler den Saisonhöhepunkt dar. Auch die Paddlergilde war mit 3 Sportlern vor Ort dabei. Es war die erste deutsche Meisterschaft seit 2019, die endlich wieder mit den Sportlern aus allen Altersklassen stattfinden konnte, inklusive mitangereister Unterstützer aus der Heimat und somit prall gefüllten Tribünen.

Unser Jüngster im DM Team, Julius Kröner, startete bei seiner ersten deutschen Meisterschaft im Kanumehrkampf und stellte dort sein Können unter Beweis. Die Vorbereitung für diese Meisterschaft wurde parallel zum Familienurlaub in Funchal auf Madeira absolviert. So konnte er sich auf die Bedingungen, die am Beetzsee meist sehr unruhig und sehr wechselhaft sind, gut einstimmen. Der Dienstag stand komplett im Zeichen des Kanumehrkampfs, welchen Julius bei den Süddeutschen Meisterschaften im Juli erst gewinnen konnte. Mit dem Wissen, dass die Konkurrenz aus anderen Teilen des Landes sehr stark sein kann, stand Julius leicht aufgeregt, aber trotzdem erhobenen Hauptes seinen Gegnern gegenüber. Das Feld aus 28 Sportlern musste zunächst einen Basketballdruckwurf an die Wand absolvieren, einen Standweitsprung, einen 1500m Lauf an Land und einen 100m Sprint, sowie ein 1000m Rennen als Teile auf dem Wasser. Die ersten vier Übungen meisterte Julius mit Bravour, sodass er sich bei seinem ersten Kräftemessen mit der gleichaltrigen Konkurrenz aus ganz Deutschland auf Anhieb für den abschließenden A-Endlauf auf 1000m qualifizieren konnte, der nach den Vorleistungen der übrigen Disziplinen zusammengestellt wird. Diesen beendete er auf Platz 9, was in der Endabrechnung Platz 7 bedeutete und die Erwartungen aller vollends übertraf, da eine gute Platzierung im B-Endlauf als Ziel, eine Qualifikation fürs A-Finale jedoch als Sahnehäubchen im Voraus betrachtet wurde. Bei der Langstrecke über 2000m am Sonntagmorgen musste sich Julius dann auch mit den Sportlern messen, die ein Jahrgang älter sind. Er kämpfte sich ins Ziel und behauptete sich in einem starken Rennen. Er überquerte als 17. Die Ziellinie und ließ damit noch einige Sportler hinter sich. Um einige Erfahrungen reicher und mit neuen Zielen für die kommende Saison und der Motivation, den Trainingseinsatz bis zur kommenden Meisterschaft noch einmal zu steigern, trat unser Jüngster am Sonntagmittag müde die Heimreise an.

In der Altersklasse der Jugend waren mit Liv- Grete Köntopp und Emil Flohr zwei weitere Sportler der Paddlergilde am Start. Beide starten auch wie in der bisherigen Saison für den WSV Mannheim Sandhofen. Bereits seit Beginn des Jahres fuhren die Jugendlichen am Wochenende nach Mannheim, im Sommer sogar unter der Woche, um dort die besseren Trainingsbedingungen zu nutzen und mit ihren Mannschaftskollegen aus Baden-Württemberg zu trainieren. Hinzu kamen zahlreiche Trainingslager, die auf das Saisonziel – die Deutschen Meisterschaften- vorbereiten sollten.

Liv-Grete hatte über die Saison hinweg mit starken Ellenbogenproblemen gekämpft und daher deutlich weniger trainieren können als die Konkurrenz. Außerdem gehört sie als 15-Jährige dem jüngeren Jahrgang ihrer Altersklasse, der Jugend, an und muss sich mit den ein Jahr älteren Sportlerinnen messen. Trotz all dieser Umstände setzte sich die Jugendliche hohe Ziele und nahm wie üblich mit einem hohen Anspruch an sich selbst an den Meisterschaften teil. Aufgrund ihrer Ellenbogenprobleme lag der Fokus auf den Mannschaftsbooten, außerdem trat sie im Einer über 500m an. In diesem Wettkampf musste sich Liv zunächst im Vorlauf behaupten, um am Zwischenlauf teilnehmen zu können. Nach diesem kam eine strahlende, zufrieden Sportlerin vom Wasser, die stolz darauf war, den Endlauf erreicht zu haben. Dort schlug sie sich wacker und erreichte den 8. Platz. In den Mannschaftsbooten konnte sich Liv jeweils die Zwischenläufe und somit Kräfte sparen, indem sie sich direkt in den Vorläufen für die Endläufe qualifizierte. Der erste Endlauf, der in den Mannschaftsbooten anstand, war der Vierer über 500m mit ihren Mannschaftskolleginnen Anna Hofmann aus Lampertheim und Undine Horakh und Katharina Nikolay aus Karlsruhe. Mit Letzterer trat Liv-Grete auch im Zweier an. Die Anspannung war groß, als der Vierer am Start lag. Nach einem schnellen Rennen mussten sich die vier trotz ihrer starken Leistung mit der Holzmedaille zufriedengeben. Auch wenn dies bei den deutschen Meisterschaften bereits eine große Leistung ist, war die Enttäuschung groß und die Anspannung wuchs an, da dann im Zweier die erhoffte Medaille um den Hals baumeln sollte. Mit ein klein wenig Wut im Bauch fährt es sich für gewöhnlich gleich besser, was Liv und Katharina im darauffolgenden Zweier-Endlauf über 500m sogleich unter Beweis stellten. Die mitgereisten Eltern und Trainer drückten die Daumen und auch in der Heimat wurde mit Spannung der Livestream verfolgt. Unter den Anfeuerungsrufen aller kämpften sich die Beiden ins Ziel und mussten sich nur dem Boot aus Sachsen geschlagen geben. Da war sie, die erhoffte Medaille! Alle Anspannung viel ab und Liv konnte sich über die Silbermedaille freuen, auch wenn diese aufgrund eines monsunartigen Regenschauers leider nicht trocken am Zeltplatz ankam. Mit einem lächeln und der Medaille um den Hals fuhr eine klitschnasse Liv-Grete mit ihrem Roller und einem Regenschirm zum Zeltplatz zurück. Das schlechte Wetter konnte die Stimmung nicht trüben. Am Sonntagmorgen war das Wetter wieder eher auf der Seite der Kanutinnen und Kanuten und die Rennen konnten bei trockenem Wetter durchgeführt werden. Das letzte Rennen für Liv stand an, diesmal über die kurze 200m- Sprintdistanz, wieder im Zweier mit ihrer Partnerin Katharina Nikolai. In einem solchen Sprintrennen muss vom Start bis ins Ziel jeder Schlag stimmen, die Abstände im Ziel sind oft nur hauchdünn. Dieses Phänomen bekamen auch die Beiden zu spüren und schrammten trotz eines schnellen, beherzten Rennens um 19 Tausendstel am Podest vorbei. Auch wenn die Sportlerinnen gerne an einer weiteren Siegerehrung teilgenommen hätten, ist auch dieser Leistung große Achtung zu zollen, insbesondere wenn man sich nochmals die Umstände vor Augen führt, unter denen Liv zur deutschen Meisterschaft angereist ist. Da Liv über die Saison hinweg fleißig Punkte gesammelt hat für ihre Endlaufteilnahmen bei Wettkämpfen, die für den sogenannten „Nationalmannschaftscup“ gewertet werden, wurde sie am Samstagabend mit einem Geldpreis für diese Leistungen und einen 2. Platz in der Gesamtwertung belohnt.

Morgen startet nun ein neuer sportlicher Abschnitt für Liv. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschieden wir sie nach Leipzig ins Sportinternat. Wir freuen uns, dass sie dort nun optimale Trainingsbedingungen vorfindet und ihre sportlichen Ziele weiterverfolgen kann. Wir hoffen, dass sie noch viele weitere Erfolge feiern darf und werden ihr natürlich immer als „Heimatverein“ die Daumen drücken und ihren weiteren sportlichen Werdegang mitverfolgen. Doch Leipzig ist nicht gerade um die Ecke und so sind die Trainerinnen und Trainer und die Sportlerinnen und Sportler traurig, Liv nur noch selten zu sehen, mit ihr zu trainieren und gemeinsame Wettkämpfe zu bestreiten. Wir hoffen natürlich, dass sie bei ihren Heimatbesuchen das ein oder andere Mal am Gelterswoog auf dem Vereinsgelände vorbeischaut und freuen uns schon darauf, ihr hoffentlich im kommenden Jahr bei den Deutschen Meisterschaften dann in neuem Trikot zujubeln zu können.

Auch Emil Flohr, unser Jugendfahrer wird ins Internat ziehen. Er wird jedoch sein Trikot nicht wechseln und ab sofort täglich in Mannheim trainieren, da er das Internat dort besuchen wird. Auch ihn werden wir natürlich sehr vermissen und wir wünschen ihm alles Gute in seiner weiteren sportlichen Laufbahn. Da Mannheim quasi „um die Ecke“ ist werden ihn seine alten Trainingskollegen sicherlich ab und zu zum Training besuchen und bei den Wettkämpfen im Süden Deutschlands anfeuern. Denn eines ist klar: Einmal Lautrer, immer Lautrer! Wir als Verein verabschieden nur ungerne Sportler in andere Vereine und würden dies natürlich gerne vermeiden. Doch der kleine See und inzwischen auch der extreme Wassermangel machen es den Kanuten schwer, ein vernünftiges Training zu absolvieren. Wer als älterer Sportler Erfolge haben möchte ist nahezu gezwungen, in die Ferne zu ziehen. Dies ist für uns als Verein extrem traurig und wir würden die Sportler gerne auch ins höhere Alter begleiten. Mit einem unguten Gefühl beobachten wir die aktuelle Situation am Gelterswoog und hoffen, dass eine Lösung gefunden wird. Denn ansonsten werden wir wohl immer wieder Sportler verabschieden müssen, wenn der Kanusport überhaupt noch ausgeübt werden kann und wir nicht auf Matschlauf ausweichen müssen.

Die Trainingsbedingungen am Gelterswoog machen die Leistungen der Sportler umso wertvoller. So sind auch Emils Leistungen mit Hochachtung zu betrachten. Für ihn lag der Fokus auf dem Vierer über 500m, weshalb er im Zweier nicht an den Start ging, um alle Kräfte in den Vierer stecken zu können. Im Einer ging Emil über 500m und über die 200m-Distanz ins Rennen. Über die bei Emil eher unbeliebte 500m Strecke konnte er sich in den Zwischenlauf kämpfen, über die präferierte 200m- Strecke erreichte er sogar das B-Finale. Er hatte sich vor dem B-Finale einen 7. Platz in diesem Rennen zum Ziel gesetzt und konnte dieses sogar mit einem 4. Platz toppen. Nach diesem Endlauf lag die volle Konzentration auf dem Vierer über 500m. Die Jungs konnten ihr Boot mit der schnellsten Vorlaufzeit direkt für den Endlauf qualifizieren, was ihnen nicht nur ermöglichte, am nächsten Morgen länger zu schlafen, sondern auch einen Favoritenstatus zukommen ließ. Mit einer solchen Vorleistung ist der Druck natürlich besonders hoch und Emil und seine Mannschaftskollegen Jaron Schulz (Koblenz), Julian Schmiech (Heilbronn) und Marko Klaas(Mannheim) waren vor dem Rennen aufgeregt und angespannt. Doch mit dem Herunterklappen des Startschuhs war diese Nervosität wie verflogen und die Vier dominierten das Feld und gewannen mit einer halben Länge Vorsprung das Rennen. Vom Wasser ertönten laute Jubelschreie, es flogen Paddel durch die Luft und die Trainerinnen und Trainer hüpften auf der Tribüne auf und ab. Die darauffolgende Siegerehrung haben sich die Jungs redlich verdient und mit einer Siegerpose auf dem Podest ließen sie sich feiern. Emil ließ es sich hierbei nicht nehmen, seine Wurzeln zu zeigen und trug mit Stolz seine PGK-Kappe. Zur Krönung bekamen sie sogar noch einen Wanderpokal überreicht, der bereits seit vielen Jahren jeweils für ein Jahr von den Deutschen Meistern im K4 der männlichen Jugend beheimatet wird. Voller Endorphine und mit einem Lächeln auf dem Gesicht lief der frisch gekrönte deutsche Meister auf dem Regattagelände umher und die Paddlergilde ist stolz darauf, wieder den Weg eines deutschen Meisters mitgestaltet zu haben. Am Sonntagmittag fand dann noch die abschließende 5000m Langstrecke für Emil statt, in der er im Vierer an den Start ging. Vor der gut gefüllten Tribüne Brandenburgs wurde ein atemberaubender Wettkampf geboten. Zwölf Vierer lieferten sich ein packendes Rennen auf dem Wasser. Die Vierer mussten hierbei 7 Wenden absolvieren, was für ein solches Großboot und die Größe des Teilnehmerfeldes eine echte Herausforderung darstellt. Unter den Jungs geht es dabei üblicherweise ordentlich zur Sache und es wird taktiert, Welle gefahren und leider auch das ein oder andere Mal ein anderes Boot abgedrängt. In einem solch risikobehafteten Rennen ist es bereits ein Erfolg, mit unzerstörtem Boot und ohne Verwarnung die Ziellinie zu überqueren. Auch bei dieser Meisterschaft sollte es wieder einige riskante Manöver geben. So schied beispielsweise das zweite Boot aus Baden-Württemberg bereits in der zweiten Runde aus, Emil und seine Mannschaftskollegen trotzten jedoch allen Unwägbarkeiten und kamen als 9. Ins Ziel. Emil wird am Montag von Brandenburg in den wohlverdienten Urlaub aufbrechen und dann noch zwei Wochen die Ferien genießen, da in Baden-Württemberg die Ferien erst eine Woche später enden als in Rheinland-Pfalz. Wir hoffen, im kommenden Jahr bei den deutschen Meisterschaften mit einer größeren Mannschaft vor Ort sein zu können und die Sportler werden im Training ihr Bestes geben, auch dort wieder tolle Erfolge feiern zu können.

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Mainregatta in Kleinheubach

Am vergangenen Wochenende fand die Kleinheubacher Mainregatta bei wunderschönem Wetter statt. Die Sportler tauschten den heimischen Gelterswoog gegen den Main ein. Auch auf dieser Regatta fehlten wie schon beim Saisonauftakt die Bahnbegrenzungen aufgrund der Strömung. Doch die mitgereisten Sportler gewöhnten sich schnell an die Unwägbarkeiten und lieferten herausragende Leistungen ab.

Die Jüngsten im Team zeigten wie schon bei der Süddeutschen Meisterschaft herausragende Leistungen. Allen voran siegte Hannes Horn, mit sieben Jahren der Jüngste und Aufgeregteste im Team, über die 200m und über die 1500m Langstrecke. Sein Bruder Lennard Horn rundete dieses Ergebnis mit zwei 2. Plätzen über dieselbe Distanz ab. Dem jüngsten Mädchen, Hanna Tietz, gelang über die 1500m Langstrecke, die für die Schüler C länger als sonst war, ein bravouröser 2. Platz. Diesen toppte sie am Sonntagmorgen mit einem Sieg über die 200m Strecke.

Bei den Schülern B waren Morgan Fox und Jonas Jacob am Start. Beide gewannen souverän ihre Einer sowohl über die 1500m als auch über die 500m. Zudem durften sich beide über Sachpreise als Belohnung für ihre starken Leistungen freuen. Auch im Mixed Zweier, bei dem ein Mädchen und ein Junge zusammen in einem Boot fuhren, dominierten sie ihren Vorlauf und waren auch im Endlauf unschlagbar. Jonas konnte sich zusammen mit Lennard, der für dieses Rennen eine Altersklasse höher startete, nach einem großartigen Rennen eine weitere Goldmedaille abholen.

Bei den Schülern A gingen Leonie Jacob, Collin Schwarz, Julius Kröner und Anton Ininger an den Start. Auch auf dieser Regatta ging es wieder darum, Erfahrungen in den Rennen gegen die älteren Jahrgänge zu sammeln. Jede Zwischen- und Endlaufteilnahme ist bereits ein großer Erfolg. Julius Kröner konnte sich mit zwei Endlaufteilnahmen auszeichnen. Im Endlauf über die 200m Sprintdistanz überzeugte er als Bester seines Jahrgangs mit einem tollen vierten Platz. Auch auf der 500m Kurzstrecke war er mit Platz 7 der Beste der Altersklasse 13. Zusammen mit Collin Schwarz erreichte er auf der 1500m Langstrecke nach einem umkämpften Rennen knapp den 4. Platz. Auf der 500m Kurzstrecke drehten sie den Spieß um und gewannen die Bronzemedaille. Unterstützt von Anton Ininger und Jonas Jacob toppten sie ihre Leistung noch mit einer Silbermedaille im Kajakvierer über die 500m. Leonie Jacob startete im Kajakzweier zusammen mit Morgan Fox über die 500m. Sie qualifizierten sich souverän für den Endlauf und belegten als jüngstes Boot einen hervorragenden vierten Platz. Auch in dieser Altersklasse gab es ein Mixed Rennen. Hier fuhren Leonie Jacob und Julius Kröner erst in den Endlauf und in diesem auf Platz 7. Auch Sheera Schwarz ging an diesem Wochenende in der Klasse der Damen Junioren an den Start und schlug sich dort sehr achtbar.

Das Highlight der Regatta fand am Samstagabend statt. In den sogenannten Generationenvierern fuhren Sportler verschiedenster Altersklassen zusammen, wobei der jüngste Sportler ganz vorne im Boot sitzen musste. Für diese Rennen wurde im Vorfeld fleißig geübt und die Paddlergilde war mit insgesamt vier Booten am Start. Hannes Horn, Jonas Jacob, Collin Schwarz und Marek Diederich, sowie Lennard Horn, Julius Kröner, Anton Ininger und Luke Schäfer schlugen sich in ihren Vorläufen sehr achtbar. Mit Julia Tietz und Isi Ininger nahmen auch zwei Elternteile in den Damenvierern Platz und unterstützten diese tatkräftig. So fuhren beide Boote nach spannenden Vorläufen in den Endlauf. Die Besetzung mit Hanna Tietz, Sheera Schwarz, Victoria Ungemach und Julia Tietz belegte den 7. Platz und Morgan Fox, Leonie Jacob, Theresa Ungemach und Isi Ininger einen achtbaren 8. Platz.

Müde und zufrieden traten alle die Heimreise an und sind hochmotiviert, bei den nächsten Regatten wieder fleißig Medaillen zu sammeln.

Ergebnisse im Überblick

1.Plätze

Hanna Tietz K1 weibl. Schüler C AK 9 200m

Hannes Horn K1 männl. Schüler C AK 7 200m & 1500m

Morgan Fox K1 weibl. Schüler B AK 12 500m & 1500m

Jonas Jacob K1 männl. Schüler B AK 12 500m & 1500m

Jonas Jacob & Lennard Horn K2 männl. Schüler B 500m

Morgan Fox & Jonas Jacob K2 mixed Schüler B 200m

2. Plätze

Hanna Tietz K1 weibl. Schüler C AK 9 1500m

Lennard Horn K1 männl. Schüler C AK 9 200m & 1500m

Julius Kröner, Collin Schwarz, Jonas Jacob, Anton Ininger K4 männl. Schüler A 500m

3. Plätze

Collin Schwarz, Julius Kröner K2 männl. Schüler A 500m

4. Plätze

Julius Kröner K1 männl. Schüler A 200m

Collin Schwarz, Julius Kröner K2 männl. Schüler A 1500m

Leonie Jacob, Morgan Fox K2 weibl. Schüler A 500m

Sheera Schwarz K1 Damen Junioren 5000m

5. Plätze

Lennard Horn, Jonas Jacob, Hannes Horn K4 männl. Schüler B 500m

6. Plätze

Leonie Jacob K1 weibl. Schüler A 1500m

Sheera Schwarz K1 Damen Junioren 200m

7. Plätze

Julius Kröner K1 männl. Schüler A 500m

Leonie Jacob, Julius Kröner K2 mixed Schüler A 200m

Hanna Tietz, Sheera Schwarz, Victoria Ungemach, Julia Tietz S4 Damen alle Klassen 200m

8. Plätze

Morgan Fox, Leonie Jacob, Theresa Ungemach, Isi Ininger S4 Damen alle Klassen 200m

Marek Diederich, Alexandra Pabst K2 mixed LK 200m

9. Plätze

Victoria Ungemach, Luke Schäfer K2 mixed 200m

Sheera Schwarz, David Ungemach K2 mixed 200m

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Berichte Kanurennsport

Regatta in Wiesbaden

Paddlergilde trotz Corona-Ausfällen stark

Am vergangenen Wochenende fand die traditionelle Regatta im Schiersteiner Hafen statt. Corona machte einigen Sportlern kurzfristig einen Strich durch die Rechnung, sodass das Team deutlich ausgedünnt an dieser Regatta teilnahm.

Der Jüngste im Team, Hannes Horn, stellte bei seiner ersten Regatta sein Können über die 1000m unter Beweis und konnte sich über eine Bronzemedaille freuen. Bei den Mädchen konnte sich Hanna Tietz einen kompletten Medaillensatz umhängen lassen. Sie gewann die Bronzemedaille über die 200m Distanz und die Silbermedaille über die 1000m Distanz. Krönen konnte sie diese starken Ergebnisse mit einem Sieg im Kajakzweier über die 500m Distanz zusammen mit Sophie Köhler.

Bei den Schülern B hielt Jonas Jacob die Fahne für die Paddlergilde aufgrund der Coronafälle allein hoch. Dies gelang ihm mit zwei 2. Plätzen über die 500m Kurzstrecke und die 2000m Langstrecke bravourös.

In der Klasse der Schüler A ging es vor allem wieder darum, sich für die Zwischen-, und Endläufe zu qualifizieren und dadurch weitere Erfahrungen im Hinblick auf die Süddeutsche Meisterschaft zu sammeln. Dies gelang Julius Kröner nahezu perfekt. Er gewann die Silbermedaille im Einerkajak über die 2000m Langstrecke, welche er mit Gold im Einerkajak über die 200m und 500m Distanz toppen konnte. Des Weiteren konnte Collin Schwarz in diesen Rennen mit den Plätzen 4, 6 und 6 auf sich aufmerksam machen. Auch das Zusammenspiel zwischen beiden Sportlern lief gut und so sprang am Ende eines guten Rennens ein 4. Platz im K2 über 500m heraus. Mit der Unterstützung von Anton Ininger und Jonas Jacob, der für dieses Rennen eine Altersklasse höher startete, stand nach einem sehr spannenden Rennen ebenfalls ein 4. Platz zu Buche. Bei den weiblichen Schüler A, welche auch vom Coronaausbruch betroffen waren, belegte Leonie Jacob einen respektablen 3. Platz über die 2000m Langstrecke und konnte mit einem 8. Platz über die 500m Strecke eine weitere Finalteilnahme für sich verbuchen.

Unsere ältesten Sportler der Paddlergilde, Liv-Grete Köntopp und Emil Flohr, die auch in diesem Jahr unter der Flagge des WSV Mannheim Sandhofen starten, präsentierten sich ebenfalls in guter Form. So fuhr Liv-Grete zusammen mit ihren Mannschaftskameradinnen aus Baden-Württemberg zum Sieg im Kajakvierer und Kajakzweier über die 500m Distanz. Dem konnte sie einen Sieg, sowie zwei weitere Silbermedaillen im Kajakeiner über die 500m Langstrecke, sowie über die 500m und die 200m Sprintdistanz hinzufügen. Emil konnte sich bei dieser Regatta im Kajakvierer über die 500m mit seinen Kollegen aus Baden-Württemberg mit Silber, sowie im Kajakeiner über die 200m Sprintdistanz mit Bronze dekorieren. Dem fügte er einen 4. Platz im Kajakzweier, sowie einen 6. Platz über die 5000m Langstrecke hinzu.

Müde und zufrieden kehrten alle Sportler an den Gelterswoog zurück. Nun liegt der Fokus ganz auf dem 1. Saisonhöhepunkt dieses Jahres, der Süddeutschen Meisterschaft in Mannheim, bei der es für die älteren Sportler um die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften Ende August in Brandenburg geht.

Ergebnisse im Überblick

1. Plätze

Hanna Tietz & Sophie Köhler K2 weibl. Schüler C 500m

Julius Kröner K1 männl. Schüler A AK 13 500m

Julius Kröner K1 männl. Schüler A AK 13 200m

Liv-Grete Köntopp K2 weibl. Jugend 500m

Liv-Grete Köntopp K1 weibl. Jugend 5000m

Liv-Grete Köntopp K4 weibl. Jugend 500m

2. Plätze

Hanna Tietz K1 weibl. Schüler C AK 9 1000m

Jonas Jacob K1 männl. Schüler B AK 12 2000m

Julius Kröner K1 männl. Schüler A AK 13 2000m

Jonas Jacob K1 männl. Schüler B AK 12 500m

Liv-Grete Köntopp K1 weibl. Jugend 500m

Liv-Grete Köntopp K1 weibl. Jugend 200m

Emil Flohr K4 männl. Jugend 500m

3. Plätze

Hannes Horn K1 männl. Schüler C AK 7 1000m

Leonie Jacob K1 weibl. Schüler A AK 13 2000m

Hanna Tietz K1 weibl. Schüle C AK 9 200m

Emil Flohr K1 männl. Jugend 200m

4. Plätze

Collin Schwarz & Julius Kröner K2 männl. Schüler A 500m

Collin Schwarz K1 männl. Schüler A AK 13 2000m

Collin Schwarz & Julius Kröner & Jonas Jacob & Anton Ininger K4 männl. Schüler A 500m

Hannes Horn K1 männl. Schüler C AK 7 200m

Emil Flohr K2 männl. Jugend 500m

5. Plätze

Hannes Horn & Lennard Horn K2 männl. Schüler C 500m

Estelle Köhler K1 weibl. Schüler C AK 9 1000m

Lennard Horn K1 männl. Schüler C AK 9 1000m

Lennard Horn K1 männl. Schüler C AK 9 500m

Sophie Köhler K1 weibl. Schüler C AK 9 200m

6. Plätze

Sophie Köhler K1 weibl. Schüler C AK 9 1000m

Collin Schwarz K1 männl. Schüler A AK 13 500m

Collin Schwarz K1 männl. Schüler A AK 13 200m

Emil Flohr K1 männl. Jugend 5000m

7. Plätze

Estelle Köhler K1 weibl. Schüler C AK 9 200m

8. Plätze

Leonie Jacob K1 weibl. Schüler A AK 13 500m

Emil Flohr K1 männl. Jugend 1000m

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Berichte SUP

SUP Schnupperstunde

Liebe PGK Vereinsmitglieder

Wir freuen uns über SUP Interessierte und bieten eine Schnupperstunde für alle Erwachsene unseres Vereins an. Wegen der Empfindlichkeit der aufblasbaren Vereins-SUPs (iSUP) sind diese NICHT für Kinder zugänglich. Kontaktiert Michelle Gehringer via email SUP@paddlergilde.de oder Text/ WhatsApp 01749173561, um an unserer Schnupperstunde teilzunehmen.

Richtlinien zur Benutzung

  • Die SUPs werden immer mit Finne und Paddel abgeschlossen.
  • Der SUP Druck wird regelmäßig geprüft und auf 15 PSI eingestellt.
  • Die SUPs werden sauber wieder ins Fach gestellt, und werden NICHT auf der Wiese liegen gelassen.

Die SUPs sind NICHT zugänglich:

  • Mittwochs und Freitags von 17:00 – 20:00 (offizielles SUP-Training)
  • An PGK SUP-Ausflugs-Wochenenden (siehe SUP Ausflüge-Aushang am schwarzen Brett oder auf unserer Webseite)
  • Andere Termine z.B. Vereins-Trainings usw. (siehe SUP Ankündigungen am schwarzen Brett oder der Webseite)

Wenn ihr aktuelle Info’s von unserer SUP Gruppe haben wollt, bitte meldet euch bei Michelle (01749173561) um in der WhatsApp PGK SUP Gruppe aufgenommen zu werden.

Viel Spaß, Michelle und PGK Vorstand

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Berichte Kanurennsport

Frühjahrsregatta in Lampertheim

Am vergangenen Wochenende fand die traditionelle Frühjahrsregatta in Lampertheim statt. Aufgrund des niedrigen Wasserstandes des Altrheins wurden die Strecken verkürzt und waren somit für alle Sportler etwas Neues. Viele unserer Sportler durften das erste Mal Regattaluft schnuppern und waren somit besonders aufgeregt.

Die Jüngsten im Team zeigten dabei, dass sie ihren älteren Teamkameraden in nichts nachstehen. Bei den 9-jährigen Mädchen gab es die Goldmedaille im Einer über 300 Meter für Hanna Tietz und im Einer über 100 Meter für Kennedy Fox, zudem gewann Kennedy Silber über 300 Meter und Sophie Köhler bei ihrer ersten Regatta Bronze über 100 Meter. Auch in den Mannschaftsbooten gaben die Mädchen Gas und so konnten sich Kennedy und Hanna im Zweier über 300m über Silber freuen. Zusammen mit Luise Andres und Morgan Fox gewannen Kennedy und Sophie zudem die Goldmedaille über 300 Meter im Vierer. Auch Luise und Morgan zeigten alleine und im Zweier sehr starke Leistungen, so entschied Morgan beide ihrer Einer Rennen sowie den Zweier mit Luise für sich und krönte damit einen vollständig goldenen Tag für sich. Luise konnte sich außerdem über eine Bronzemedaille im Einer über 100 Meter freuen.

Bei den Jungs konnten sich unsere beiden jüngsten Hannes Förster und Lennard Horn gemeinsam mit ihren älteren Mannschaftskollegen Leonard Andres und Nico Becker die Bronzemedaille im Vierer über 300 Meter umhängen. Zusammen im Zweier über 300 Meter durften die beiden 11-Jährigen Leonard und Nico sich zudem über eine weiter Bronzemedaille freuen und Nico krönte seine Regatta mit zwei Goldmedaillen im Einer über 300 und 100 Meter.

Bei den Sportlern ab 13 Jahren ging es darum sich im Vorlauf erst einmal für den Endlauf zu qualifizieren. Dies gelang bei den Mädchen sowohl über 300 als auch über 100 Metern der 13-Jährigen Sophia Becker, die sich im Endlauf jeweils mit der Silbermedaille belohnen durfte. Bei den 13-Jährigen Jungs schafften es sowohl Collin Schwarz als auch Julius Kröner in beide Endläufe, dabei belohnte sich Collin mit einem starken 5. Platz über 300 Meter und mit dem 4. Platz über 100 Meter. Noch besser lief es für Julius der in beiden Endläufen die Bronzemedaille gewann. Gemeinsam im Zweier über die 300 Meter ließen die beiden Jungs schließlich alle Konkurrenten hinter sich und jubelten über die Goldmedaille.

Müde und stolz, aber vor allem zufrieden über die erbrachten Leistungen traten die Sportler nach einem langen und anstrengenden Wettkampftag die Heimreise zum Gelterswoog an um sich für die nächste Medaillenjagd vorzubereiten.

Ergebnisse im Überblick

1.Plätze

Hanna Tietz K1 weibl. Schüler C AK 9 300m

Kennedy Fox K1 weibl. Schüler C AK 9 100m

Morgan Fox K1 weibl. Schüler B AK 12 300m

Morgan Fox K1 weibl. Schüler B AK 12 100m

Luise Andres & Morgan Fox K2 weibl. Schüler B 300m

Kennedy Fox & Luise Andres & Morgan Fox & Sophie Köhler K4 weibl. Schüler B 300m

Nico Becker K1 männl. Schüler B AK 11 300m

Nico Becker K1 männl. Schüler B AK 11 100m

Collin Schwarz & Julius Kröner K2 männl. Schüler A 300m

2.Plätze

Kennedy Fox K1 weibl. Schüler C AK9 300m

Hanna Tietz & Kennedy Fox K2 weibl. Schüler B 300m

Sophia Becker K1 weibl. Schüler A AK13 300m

Sophia Becker K1 weibl. Schüler A AK 13 100m

3. Plätze

Sophie Köhler K1 weibl. Schüler C AK9 100m

Luise Andres K1 weibl. Schüler B AK10 100m

Leonard Andres & Nico Becker K2 männl. Schüler B

Hannes Förster & Lennard Horn & Leonard Andres & Nico Becker K4 männl. Schüler B 300m

Julius Kröner K1 männl. Schüler A AK 13 300m

Julius Kröner K1 männl. Schüler A AK 13 100m

4. Plätze

Hanna Tietz K1 weibl. Schüler C AK 9 100m

Lennard Horn K1 männl. Schüler C AK 9 300m

Hannes Förster K1 männl. Schüler C AK 9 300m

Leonard Andres K1 männl. Schüler B AK 11 300m

Leonard Andres K1 männl. Schüler B AK 11 100m

Collin Schwarz K1 männl. Schüler A AK 13 100m

5. Plätze

Sophie Köhler K1 weibl. Schüler C AK 9 300m

Hannes Förster K1 männl. Schüler C AK9 100m

Lennard Horn K1 männl. Schüler C AK9 100m

Collin Schwarz K1 männl. Schüler A AK 13 300m

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Berichte Jugend

Oktoberfest Review

Das erste Oktoberfest der Paddlergilde

Nach einer langen Zeit, in der keine Treffen der Jugend möglich waren, sollte endlich wieder eine Veranstaltung stattfinden.

Die Idee: ein Oktoberfest! Am 30. Oktober 2021 trafen sich Kinder und Jugendliche auf dem Gelände der Paddlergilde unter Beachtung der 3G-Regelung und bereiteten ein ganz eigenes Oktoberfest vor. Verschiedene Stände bzw. Buden, an denen der oder die Beste gewinnen sollte, wurden erstellt, Plakate gebastelt und das Mannschaftszelt in ein würdiges Festzelt umdekoriert. Jeder durfte sein ganz eigenes Lebkuchenherz gestalten und verschenken.

Gegen Abend kamen auch die Eltern an die Paddlergilde und konnten zusammen mit ihren Kindern an den einzelnen Buden ihr Können unter Beweis stellen. Außerdem führten die Kinder und Jugendlichen einen extra für diese Veranstaltung einstudierten Tanz auf.

Die erwachsenen Gewinner durften den ersten Fassanstich wagen und das Buffet eröffnen. Bei Weißwurst, Obazda und Brezeln fand der Abend mit allen zusammen einen gemeinsamen und gemütlichen Ausklang.

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Berichte Kanurennsport

Wir suchen dich

Es ist wieder soweit!

Unsere Rennmannschaft sucht Verstärkung!

Unser Team braucht dringend Unterstützung. Wenn du schwimmen kannst und zwischen 7 und 12 Jahren alt bist, dann buche JETZT deinen ganz persönlichen Schnuppertermin!

Wir freuen uns auf dich!

Du kannst uns unter rennsport@paddlergilde.de erreichen.

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Berichte Kanurennsport

Saisonauftakt in Langenprozelten

Erfolgreicher Start der Paddlergilde

Am vergangenen Wochenende fand die Main-Spessart-Regatta in Langenprozelten bei perfektem Wetter statt. Die Wohnwägen angehängt, die Zelte eingepackt und die Stimmen geölt, waren auch die Eltern bereit für den Start in eine Saison, in der auch sie endlich wieder mit vor Ort sein konnten. Die Sportler tauschten den heimischen Gelterswoog gegen den Main ein. Aufgrund der Strömung und des Schiffsverkehrs fehlte die bekannte Bahnbegrenzung durch Bojen und auch die Starterinnen kamen beim Ausrichten der Boote an der Startlinie an ihre Grenzen. Doch die mitgereisten Sportler gewöhnten sich schnell an die Unwägbarkeiten und lieferten herausragende Leistungen ab.

Die Jüngsten im Team mussten ihren Wecker sowohl samstags als auch sonntags sehr früh stellen, da ihre Rennen im Zeitplan als Erstes vorgesehen waren. Doch von Müdigkeit war keine Spur. Die beiden 9-jährigen Mädchen Kennedy Fox und Hanna Tietz fuhren in ihrem Zweier direkt den ersten Sieg für die Paddlergilde ein. Auch in den Einer-Rennen über 500m und 1000m konnten die Beiden sich über Medaillen freuen. Kennedy krönte dieses Ergebnis zum Abschluss mit einem Sieg über die 200m Sprintdistanz. Außerdem trat sie gemeinsam mit ihrer älteren Schwester Morgan auch in der höheren Altersklasse an. Trotz des deutlich geringeren Altersdurchschnitts fuhren die Beiden auf den 2. Platz. Das Auto der Familie Fox war auf dem Heimweg um einige Medaillen schwerer als auf dem Hinweg, denn Morgan war im Einer auf dieser Regatta unschlagbar. Ihrem Sieg über die 2000m Langstrecke, die mit einer Wende gefahren wird, fügte sie auch den Sieg über die 500m in ihrer Altersklasse und über die 200m Distanz hinzu. Anders als von anderen Regatten gewohnt, wurden die Kurzstrecken-Rennen auch bei den jüngeren Altersklassen in Vor- und Endläufen durchgeführt, somit waren diese Siege eine besondere Leistung.

Bei den männlichen Schülern B gingen Jonas Jacob und Nico Becker an den Start. Gemeinsam im Zweier waren auch sie nicht zu schlagen und fuhren souverän die Siege in den Endläufen über 200m und 500m ein. Auch im Einer räumten die beiden Jungs kräftig ab. Jonas gewann sowohl die 500m als auch die 200m Distanz. Nach diesem Sieg wurde dem Sportler eine ganz besondere Ehre zuteil. Der Bürgermeister der Stadt Gemünden beglückwünschte ihn und überreichte einen von der Stadt gestifteten Pokal. Seiner Medaillensammlung konnte er außerdem eine Bronzemedaille über die 2000m Langstrecke hinzufügen. Auch Nico zeigte mit seinem Sieg über die 2000m und dem Gewinn der Bronzemedaille über die 500m, was in ihm steckt. Gemeinsam mit Morgan dominierte er außerdem das Feld im Mixed- Zweier. Diese Rennen sind immer etwas Besonderes, da sie nur auf wenigen Regatten durchgeführt werden.

Bei den Schülern A gingen Sophia Becker, Leonie Jacob, Marie Krol und Collin Schwarz an den Start. Die vier Sportler treten in diesem Jahr erstmalig in der höheren Altersklasse an und gehören somit zum jüngeren Jahrgang. Gerade in dieser Altersklasse spielt der Altersunterschied eine große Rolle. Diese Saison nutzen die Sportlerinnen und Sportler vor allem dafür, Erfahrungen zu sammeln. Jede Endlaufteilnahme ist bereits ein großer Erfolg. Dies gelang bereits auf der ersten Regatta des Jahres und alle Sportler schafften es, sich mindestens einmal für die nächste Runde zu qualifizieren. Sophia Becker konnte auf allen Strecken den Endlauf erreichen und auf der 500m-Strecke sogar durch eine Aufholjagd eine Silbermedaille ergattern. Die gleichaltrigen Leonie Jacob und Marie Krol erreichten ebenfalls den Endlauf über 500m. Collin fuhr in einem taktisch sehr starken Rennen in einem großen Teilnehmerfeld auf einen guten 4. Rang über 2000m. Die Langstrecke der Mädchen wurde aufgrund eines ankommenden Schiffs abgebrochen, was sowohl Trainer als auch Sportler in dieser Form noch nicht erlebt hatten. Sophia lag zum Zeitpunkt des Abbruchs auf dem 2. Platz und fuhr auf der Welle der Führenden, ähnlich zum Windschatten beim Fahrradfahren. Somit verpasste sie leider die Chance auf den Sieg, da das Rennen nicht mehr nachgeholt werden konnte.

Unser ältester Sportler vom Gelterswoog, Emil Flohr, der dieses Jahr für den WSV Mannheim Sandhofen in der Jugendklasse an den Start geht, war es nach der Regatta in Essen der zweite Wettkampf in dieser Saison. Er erkämpfte sich in jedem Einer-Rennen eine gute Endlaufplatzierung. Nach spannenden Rennen in den Mannschaftsbooten holte er sich gemeinsam mit seinen Mannschaftskollegen aus Baden-Württemberg drei Silbermedaillen im Kajakvierer über 200m und 500m, sowie im Kajakzweier über 200m. 

Neben den Mixed-Zweiern gab es noch zwei weitere, besondere Rennen. In einem Staffelrennen musste sogar ein Staffelholz auf dem Wasser übergeben werden, was durch die verschiedensten Missgeschicke zur Belustigung aller beigetragen hat.

Den krönenden Abschluss der Veranstaltung machten die Eltern-Kind-Zweier. Bereits in der Woche zuvor führten Marie Krol, Morgan Fox und Collin Schwarz ihre Mutter bzw. ihre Väter in die Kunst des Paddelns ein. Die Sportler schlugen sich zusammen mit ihren Eltern sehr tapfer und erreichten eigenhändig das Ziel, ohne von der Wasserrettung aus dem Wasser gefischt zu werden. Dies war neben dem Spaß am gemeinsamen Paddeln das oberste Ziel.

Müde und zufrieden traten alle die Heimreise an und sind hochmotiviert, bei den nächsten Regatten die Medaillensammlung des Vereins weiter zu vergrößern.

Ergebnisse im Überblick:

1.Plätze:

Kennedy Fox & Hanna Tietz K2 weibl. Schüler C 500m

Kennedy Fox K1 weibl. Schüler C AK 9 200m & 1000m

Morgan Fox K1 weibl. Schüler B 200m, AK 12 500m & 2000m

Jonas Jacob K1 männl. Schüler B 200m & AK 12 500m

Nico Becker K1 männl. AK 11 2000m

Nico Becker & Jonas Jacob K2 männl. Schüler B 200m & 500m

Morgan Fox & Nico Becker K2 mixed Schüler B 200m

2. Plätze:

Kennedy Fox K1 weibl. Schüler C AK 9 500m

Hanna Tietz K1 weibl. Schüler C AK 9 1000m

Sophia Becker K1 weibl. AK 13 500m

Morgan Fox & Kennedy Fox K2 weibl. Schüler B 200m

Emil Flohr K2 männl. Jugend 200m, K4 200m & 500m

3. Plätze:

Hanna Tietz K1 weibl. Schüler C AK 9 500m

Nico Becker K1 männl. AK 11 500m

Jonas Jacob K1 männl. AK 12 2000m

4. Plätze:

Hanna Tietz K1 weibl. Schüler C AK 9 200m

Collin Schwarz K1 männl. AK13 2000m

Sophia Becker & Morgan Fox K2 weibl. Schüler A 500m

Morgan Fox & Kennedy Fox K2 weibl. Schüler B 500m

5. Plätze:

Sophia Becker & Leonie Jacob K2 weibl. Schüler A 200m

Marie Krol & Anja Krol S2 mixed Senioren 200m

6. Plätze:

Emil Flohr K1 männl. Jugend 5000m & 500m

Sophia Becker, Leonie Jacob, Collin Schwarz, Jonas Jacob S4 mixed Schüler A 200m

Morgan Fox & Jermaine Fox S2 mixed Senioren 200m

Collin Schwarz & Benni Schwarz S2 mixed Senioren 200m 

7. Plätze:

Leonie Jacob K1 weibl. AK 13 500m

Nico Becker K1 männl. Schüler B 200m

8. Plätze:

Marie Krol K1 weibl. AK 13 500m

Sophia Becker K1 weibl. Schüler A 200m

Emil Flohr K1 männl. Jugend 200m

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Berichte Kanurennsport

Trainingslager Gelterswoog

Vom 12.04.2022 bis zum 16.04.2022 fand auf unserem heimischen Gelterswoog ein Trainingslager statt. Während die Gruppe der Älteren an all diesen Tagen ihr Training absolvierte, stießen die Jüngeren am 13.04.2022 und 14.04.2022 dazu.


Für die Gruppe der Größeren stand der Feinschliff für die kommende Saison im Vordergrund. Bis zu 3-mal am Tag stand Training auf dem Wasser an, das sich vielseitig gestaltete. Auch das Fahren in Mannschaftsbooten durfte nicht fehlen. Neben den Wassereinheiten wurden Kraft-, Lauf- und Stabilisationsübungen durchgeführt. Als Belohnung für das harte Training ging es donnerstags zu einem Ausflug in einen Escape-Room. Dort wurde die Gruppe der Seepferdchen und- Igel halbiert, um in zwei Räumen verschiedene Rätsel zu lösen. Beide Gruppen lösten diese mit Bravour und konnten sich befreien. Zum Abschluss dieses Tages fand eine gemeinsame Übernachtung inklusive eines Raclette- Abends statt. Vor dem Schlafengehen duellierten sich unsere Sportler in einer Runde Just Dance und fielen anschließend satt und zufrieden auf ihre Luftmatratzen.


Für die Gruppe unserer Jüngsten, den Seepferdchen, standen die ersten Paddelversuche an, welche alle ohne Probleme hinter sich brachten. Auch hier wurde das Paddeln durch Einheiten an Land ergänzt und alle Kinder waren motiviert bei der Sache und hatten Spaß daran, gemeinsam Sport zu treiben. Da das Trainingslager kurz vor Ostern stattfand, ließ es sich auch der Osterhase nicht nehmen, ein paar Kleinigkeiten auf unserem Gelände zu verstecken, sodass alle Gruppen am Ende ihres jeweiligen Trainingslagers eine Ostereiersuche absolvierten.

Zur Stärkung an den langen Trainingstagen bereiteten einige Eltern dankenswerterweise ein gemeinsames Mittagessen vor, ohne das unsere Sportler sicherlich nicht in der Lage gewesen wären, solch ein intensives Training zu absolvieren.
Nun sind alle für die Wettkampfsaison 2022 gewappnet, und können es kaum erwarten, das erste Mal am Start zu stehen.