Große Wiesbadener Kanuregatta 2016

Goldjagd zwischen Yachten: Paddlergilde im Schiersteiner Hafen wieder auf Erfolgskurs

Im schönen Wiesbadener Ortsbezirk Schierstein, von nur einer Regenpause unterbrochen, ließen die jungen Sportler/innen ihre Kanus erneut zu Wasser.

Die jüngsten Paddler sammelten tüchtig Medaillen ein. Jan Schünemann holte in der Altersklasse der Neunjährigen Silber auf 500m, Ben Münch den achten Platz über dieselbe Distanz und noch einen guten fünften Platz auf die 1000 m. Die Mädchen sicherten sich mit Franziska Motzenbäcker Gold auf der 500 und der 1000 m Strecke. Zoe Fleygnac wurde jeweils Sechste. Gemeinsam wurden sie außerdem Vierte bei ihrem 500 m Lauf im Zweierkajak(K2).

Vom Goldmädchen zu den Goldjungen: Felix Bienroth und Marc Schünemann. Beide waren auf 500 m (AK 11) in ihren jeweiligen Rennen nicht zu schlagen und holten das übliche Edelmetall. Gemeinsam im K2 räumten sie danach noch Silber ab. Auf der 2000 m Langstrecke gab es dann wieder Gold für Felix.

In den Mannschaftsbooten 500 m gewannen Felix Bienroth, Jan Schünemann, Marc Schünemann und Emil Flohr die Silbermedaille. Klemens Horst, Luke Schäfer, Ben Münch und Arn Berberich schlossen auf Rang sieben ab. Im Vorfinale über 500m ereichte Luke Schäfer Platz sechs, Jan Schünemann mit Emil Flohr ebenfalls Platz sechs, Arn Berberich im Team mit Ben Münch Platz 10 und Klemens Horst/Luke Schäfer Rang sechs.

Die weiblichen Schüler B sicherten sich in verschiedenen 500 m Läufen mit Zoe Kahlert Gold und Franziska Bähr Silber. Jacqueline Keller wurde Sechste. Franziska Bähr und Zoe Kahlert wurden in einem sehr starken Feld Fünfte im K2. Auf der Langstrecke 2000m bekam Zoe Kahlert eine Silbermedaille überreicht. Jacqueline Keller und Franziska Bähr im K2 durften sich über Bronze freuen.

Bei den Schülern A wurde im Vorlauf 500 m K1 Lukas Bienroth zweiter und David Ungemach siebter. Im Endlauf  A kam Lukas, der für das Kanuteam Baden-Württemberg (KT BW) startet,  dann auf Rang sieben. Auf den längeren Strecken ereichte er gemeinsam mit Luis Kessler, nach gewonnenem Vorlauf, den dritten Platz. Im Vierer des KT BW mit Luis Kessler, Ferdinand Dittmer und Jakob Timmel wurde dann verdient Gold gewonnen. Alleine auf der 2000m Bahn gab es zum Abschluss noch einen zweiten Rang für ihn.

In der weiblichen Jugend 200m ging der dritte Platz im Vorlauf an Hannah Motzenbäcker, gegen starke Konkurrenz im Finale wurde sie Neunte. Gemeinsam mit Lainey Huthala verpasste sie knapp den Einzug ins Finale der Kajakzweier. Franziska Schank und Mathilda Fleygnac gelang dieser leider auch nicht.

Über 500 m zog Hannah erneut in den Endlauf ein und wurde Sechste. Im K2 über 500m klappte erneut, gemeinsam mit Lainey Huhtala, der Einzug ins Finale in dem sie Neunte wurden.  Matilda Fleygnac und Franziska Schank ereichten im Vorlauf Platz sechs. In den 1000 m Rennen reichte es leider für keine aus dem Trio für den Endlauf. Hannah Motzenbäcker und Matilda Fleygnac wurden, gemeinsam mit Clara und Lisa Plötz für die Renngemeinschaft Pfalz/Saar fahrend, fünfte auf der 500m Strecke der Damen Junioren.

Fabio Coressel gewann in der männl. Jugend für Karlsruhe startend im 200m Sprint das B-Finale und wurde im 500m Endlauf A Neunter. Für die Renngemeinschaft BW im Vierer fahrend fügte er noch Bronze, im Zweier  1000m Silber und erneut eine hart erkämpfte Bronzemedaille über 5000 m im K1 hinzu.

Die Schülerinnen A der Paddlergilde mit Lainey Huhtala für die PGK startend, Viktoria Ungemach und Lara Luise Coressel für das KT BW, zeigten nun auch was sie können. Alle drei gewannen souverän ihren Vorlauf über 500 m. Im Endlauf wurde Lara Dritte, vor Viktoria auf dem vierten Rang. Lainey wurde im Endlauf B Dritte. Lara Coressel legte im K2 mit Sophia Weber (KT BW) noch mit Gold nach und erpaddelte im Kanuvierer noch eine Silbermedaille. Ebenfalls im Vierer gewann Viktoria Ungemach Bronze. Nun ging es auf die Langstrecke 2000 m. Viktoria Ungemach erkämpfte sich hier eine weitere Bronzemedaille. Lara Coressel dominierte mit Vivien Heinig (KT BW) im K2 das Feld und holte sich verdient Gold.

Mit vielen gewonnen Medaillen und um einige schöne Erinnerungen reicher wurde der Rückweg zum Gelterswoog angetreten.